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31.08.2021

Die Eröffnung der Närrischen Ruhmesmeile.

Der Text sind die Festreden des Tages.
Wir fangen an mit Josef Hinkel:



Ja, wo sind die ganzen Prinzen?
Mal die Hände in den Himmel!
Wo sind die Venetien?

Schön, dass ihr alle da seid.

 

Eigentlich wollte ich ja erst um 17 Uhr 11 schwätzen.
Ihr Lieben, da sitzt er, unser Hoppeditz. Der grinst sich bescheiden einen und denkt sich: was machen die Jecken denn jetzt hier im Sommer? Auf meinem Plätzken, auf dem Hoppeditzplätzken in Düsseldorf? Und, wenn ich an den Hoppeditz denke und mir überlege, wie wichtig es für uns Düsseldorfer, für die Rheinländer, eigentlich für jeden Menschen ist, Karneval zu erleben, zu genießen, dass man sich sieht, dass man sich in den Arm nimmt, gemeinsam singt, gemeinsam schunkelt und das alles, Alters übergreifend, natürlich generationsübergreifend, soziale Schicht übergreifend. Jeder schafft es, jeden zu treffen. Und das ist für uns gerade in der Coronazeit, und an dieser Stelle möchte ich den Werbeblock für den Herrn Spahn machen, dass ihr bitte mit den Sicherheitsvorkehrungen, mit Distanz Rücksicht nehmt. Soviel zu dem Thema.

Wir aber wissen und selbst, wenn ich mir vorstelle, ich stehe mit meinem Bäcker Kollegen Thomas Puppe auf der Bühne, er ist durchgeschwitzt wie Sau, wie ich auch und wir nehmen uns in den Arm, da kriege ich jetzt wirklich Gänsehaut. Wir wissen alle, was wir meinen. Wir alle brauchen den Menschen. Das ist so und das ist gerade jetzt in dieser Zeit umso wichtiger.

Wir freuen uns und das ist, muss ich mal sagen, wo ist der CC-Präsident Michael Laumen da ist, wir freuen uns sehr, dass das Comitee Düsseldorfer Karneval klare Worte gesagt hat, dass wir feiern wollen. Und wer sich nicht impfen lassen möchte, hat Pech gehabt. Soll dann bitte zu Hause bleiben. Aber wir wollen wieder unseren Karneval genießen. Das finde ich sehr prima, Danke sehr. (Applaus)

Ich möchte natürlich hier zumindest ein paar Menschen grüßen. Das ist natürlich erst mal Du, lieber Michael Laumen, mit deinem Vorstand des Comitees Düsseldorfer Karneval, stellvertretend für alle, die aus dem Karneval da sind. Alle, die hier sind, begrüße ich natürlich herzlich. Ein jeder von euch, egal ob er Funktion hat oder nicht, liegt mir sehr, sehr am Herzen und ich freue mich, dass ihr, das sie alle hier sind und wir hier gemeinsam einen ganz neuen Hotspot schaffen. Einen haben wir ja nun schon viele Jahre - die Hille hat hier mit ihrem Mann als Vorsitzende dieses Haus des Karnevals bauen können. Dafür bitte Hille, kriegst du jetzt auch mal einen kleinen Applaus. (Applaus)

Den hast du dir wirklich, wirklich verdient. Und auch du hast hier unseren Bert Gerresheim dazu motiviert, unserem Hoppeditz ein Denkmal hier auf den Platz zu stellen, und er heißt so noch gar nicht offiziell, obwohl wir schon daran gearbeitet haben mit den Düsseldorfer Jonges zusammen. Es heißt noch nicht Hoppeditz-Plätzchen, obwohl das Comitee Düsseldorfer Karneval auf dem Hof das Schild mit mit dem Hoppeditzplätzchen hängen hat. Also auch da sind wir als Förderverein sicherlich auch immer noch am Ball.

Und jetzt als dritten, als vielleicht letzten, aber als lebendigen, sich immer weiter entwickelnden dritten Teil, ist hier die närrische Ruhmesmeile dazugekommen. Um die Närrische Ruhmesmeile mal zu verstehen, muss man so ein bisschen in die Vergangenheit schauen, vor langer, langer Zeit zu Jan Wellen und Anna Luise de Medici. Die waren im Winter immer sehr einsam, weil die ganzen Adeligen natürlich nicht reisten. Die Geschichte kenne ich noch von Peter Weber, als wir immer wieder mal durch das Haus des Karnevals gegangen sind. Und was macht man, wenn man einsam wird? Man lädt die Leute ein, die dann so tun, als ob sie Adlige sind und dann nimmt man eben in der schönen Karnevalszeit zwei Jecken, ein Mädchen oder Jungen und steckt sie in barocke Kleider. Deshalb ist unser Prinz auch immer noch herrlich gekleidet in ein Kostüm und macht dann seine Gala Bälle im Schloss und hat Spaß. Das ist ganz wichtig. Kann man an der Stelle auch sagen, barocke Fürsten haben es genossen zu feiern, die Napoleons der Welt, die Preußen der Welt haben das überhaupt nicht geliebt. Im Gegenteil.
   
Die Politik, sehe ich gerade, ist auch schon wieder hier. Herzlich willkommen lieber Andreas, schön, dass du da bist.

Und das zieht sich natürlich durch die ganze Geschichte. Das ist das Schöne an der ganzen Sache. Und wir haben 1894 den ersten Prinzen in unserem Archiv gefunden, den wir dem Namen nach kennen. Und wir sind dann durch diese ganzen Register gegangen. Michael, jetzt muss ich dich fragen. War das 1822/24, als das Comitee, das Festkomitee gegründet worden ist, auf Willen der Preußen, um mal eben die Leute von der Straße zu bekommen und ab in die Säle zu gehen? Wir werden in ein, zwei Jahren ein 200-jähriges Jubiläum feiern. So werden wir dann gemeinsam feiern im Stadtmuseum. Eine riesige Ausstellung davor, da freue ich mich auch schon darauf.
Nichts desto trotz. Wir lieben es und in unserer demokratischen Republik. Natürlich können wir alles machen, was wir wollen. Hier links als Erklärung hängen all die Prinzen, die ab 1894 bis 1977 Prinzen waren, auch teilweise schon die mit den Motti dann dahinter, und ab unserem Karnevals-Papa, wer weiß denn, wer das ist? Dies ist der Engelbert, ganz genau, ab Engelbert Oxenfort. Der ist leider heute nicht hier. Ich habe versucht ihn zu kriegen, aber er hat gesagt: Josef, ich bin noch nicht so fit. Er ist nicht da, aber denkt an uns. Ansonsten begrüßen wir ihn mal. Jetzt bitte meinen kleinen Applaus, unseren Jubel.

Das hört er bestimmt in seiner Wohnung. Ab Engelbert Ochsenfort bekommt jedes Prinzenpaar, jedes Prinzenpaar eine eigene Bonzeplakette. Einige meiner Prinzen-Kollegen, Venetien- Kollegen haben sogar gesagt: Mach doch bitte eins für mich doppelt und das nehme ich dann mit nach Haus und hänge es auf, habe ich auch selber gemacht. Empfehle ich jedem Prinzen. Tut auch der Kasse des Fördervereins Düsseldorfer Karneval sicherlich was Gutes. Und ihr seht, der letzte hängt hier unten. Wir haben oben links mit Engelbert angefangen, das geht so längs bis hier unten. Wir haben noch Platz für die nächsten 40-50 Jahre. Ich glaube, wir können hier also ganz entspannt schauen, was dann ist. Und dann gemeinsam entscheiden, ob das CC dann die Mauer verlängert oder was auch immer dann passiert.
Ich möchte an der Stelle, ganz vielen Stellen wirklich Danke sagen. Ich fange mal damit an, dass ich mich natürlich bei der Angela Erwin bedanke. Angela hatte den ersten Gedanken, einen Walk of Fame für die Karnevalisten, eigentlich im Boden. Das ist aber damals aus der Politik leider nicht möglich gewesen. Und pfiffig, wie Karnevalisten nun mal sind, haben wir erkannt, unser Stammquartier hat eine Mauer. Das steht alles auf dem Grundstück vom En de Canon, sagt die Stelle bei der Stadtverwaltung. Danke also auch an die Stadtverwaltung, sowohl für das Gartenbauamt, die uns das schön gemacht haben, als auch für die Genehmigungsverfahren, haben dann direkt, schnell auch gesagt, Kinders Ihr, das dürft hier auf die Wand bringen, dieses Objekt.
 

 Danke sagen ich möchte aber hier an zweiter Stelle Pia Oertel. Ihr wisst, Pia ist ja auch eine unserer Venetien. Ihr wisst, sie macht Bühnenbilder und ich habe sie gefragt: Pia, kannst du dir diese Bühne vorstellen, dass du sie für uns hier gestaltest? Und sie hat dann die Idee entwickelt, mit dieser, mit dieser Flamme, dass man auch erkennt, dass Karneval natürlich lebt, mit dem auf und nieder und allem, was dazugehört. Pia, kannst du dir auch vorstellen, dass du uns mal einen Entwurf zeichnest für die einzelnen Plaketten hier? Und wir sind natürlich inzwischen, ich bin ja im Rathaus auch für Gendern zuständig, und wir haben die Venetien Pritsche genommen. Entschuldigung, liebe Prinzen, aber es ist die Venetienpritsche, obendrauf dann natürlich den neutralen Stern, da sowohl blau weiß als auch rot weiß und auf dem Medaillon steht dann der Name des Prinzenpaares, Jahreszahl und auch das Motto.

 

Danke bei der Pia, ein Riesenerfolg, Danke für die künstlerische Gestaltung.

  Und wenn ich da bei bei der künstlerischen Gestaltung bin, muss ich natürlich auch vor allen Dingen Danke sagen bei unserem Professor Schmäcke. Karl Heinz, herzlichen Dank dafür, dass auch gerade im Endspurt, daswar es sehr, sehr hektisch geworden, wie das immer so ist bei so Bauprojekten, du dann eben diese Pritschen gegossen hast und auch den Modellbauer, Danke dafür, dass dann eben die Zeichnungen umgesetzt wird. Dafür ein herzliches Dankeschön.
Den Großen Unterstützern  möchte hier an dieser Stelle danken. Christian Feldbinder, bei dir fange ich an. Die Volksbank Düsseldorf Neuss waren die allerersten, die gesagt haben: ihr bekommt von uns einen bedeutenden Betrag. Und ich sage an dieser Stelle herzliches Dankeschön. (Applaus) Das freut mich sehr.
 Dann kommt jetzt, das muss ich an der Stelle jetzt auch sagen, wir Karnevalisten wollen uns ja immer schön ins Licht setzen, Dann kommt der Dino Conti Mica, kommt bei mir am Laden vorbei und sagt: Josef, was ist, wenn ich mit meinem Logo auf die Sponsoren oder Unterstützertafel will, was darf ich dann bezahlen?  
  Und dann habe ich einen Betrag genannt und da macht er upps, und dann ging das witziger weise, und das habe ich dann abgesprochen mit meinem Vorstand, also 5 Karnevalsvereine, die mich angesprochen haben, die Weißfräcke ganz passend dabei, die dann gesagt haben, wir möchten wirklich gerne unterstützen und haben dafür für die Ewigkeit Ihr Logo ihrer Garde, ihres Vereines auf der Tafel. Die Vereine sind die Tonnengarde, die Prinzengarde Rot-Weiß, die Prinzengarde Blau Weiß, das ist aber auch der AVDK, Stefan Kleinehr der Präsident, ich freue mich darüber sehr, dass du dabei bist – das ehrt uns auf ganz besondere Weise. Und natürlich auch – Christoph Klose ist hier dabei mit seinem Vorstandskollegen – sind die Weißfräcke mit dabei. Das freut mich sehr, denn das zeigt uns, wir sind in der Gesellschaft der Karnevalisten Düsseldorfs angekommen
 
Jetzt darf ich noch danke sagen an die nicht ganz so großen Sponsoren, die haben aber auch schon bedeutende Beträge dazugetan. Sie sind auch aufgeführt auf dieser, der rechten Plakette. Rainer Gossmann, Wulff Aengevelt, Markus Wenkemann, der uns hier die Wand auch gestrichen hat zum Sonderpreis, das muss ich dann der Stelle such besonders sagen, Herzliches Dankeschön. Das war es schon?  Nein. Prinzenclub, Venetienclub, die Stadtsparkasse Düsseldorf hat natürlich genau wie die Volksbank ihr Portemonaise aufgemacht. Deshalb ist die Stadtsparkasse Düsseldorf auch auf der Platte aufgeführt. Jetzt bitte mal ein Applaus für alle Unterstützer, für alle Beteiligten die dabei sind (Applaus)
   Und dazu gehört natürlich ein großer Dank, und das könnt ihr euch vorstellen, wenn man vom Fritz Conzen überzeugt wird, doch mal, nachdem die Tochter den Laden übernommen hat, in die Politik zu gehen, da ist nicht mehr so viel Zeit über. Deshalb ein ganz großes Dankeschön an meinen Vorstand, Mirjam, Holger, Jochen, Christoph. Eine Freude mit euch zu arbeiten. Ich bin jemand, der gerne mit  starken Menschen im Vorstand arbeitet. Da kann man nämlich richtig was bewegen.
  So, und jetzt wünsche ich euch hier an der Stelle, viel Spaß schon mal, genießt mal das Gucken, ich habe aber auch noch Gäste eingeladen, die ich gebeten habe, noch zwei, drei Worte zu sagen. Ich möchte als allererstes Helma Wassenhoven – komm mal zu mir – nach vorne bitten.
  Wir haben bei uns in der Stadt Düsseldorf, und das weiß ich selbstverständlich schon aus der Zeit als CC-Präsident – Thomas, du bist ja auch da! Begrüßen wir unseren ehemaligen Oberbürgermeister Thomas Geisel (Applaus) Ich habe hier einfach unsere Helma Wassenhofen, sie steht für Brauchtum -  nicht nur für den Winterbrauchtum sondern grundsätzlich, gebeten, zwei Takte, Sätze aus Sicht der Stadt zu sprechen. Helma, du hast das Wort

 

Rede Helma Wassenhofen

„Danke, ich hatte noch nie einen Schirmmann. Ich bin total begeistert (Josef hält ihr den Schirm) Es freut mich wirklich sehr, dass ich hier heute sprechen kann. Es ist so ungewohnt. Es ist nicht irgendein Kasten vor mir und ich muss eine Videokonferenz besprechen, sondern ich mach das hier live und in Farbe. Ich mach es kurz, das Wetter ist ja nicht so toll, wo dieses ganze Jahr auch ein bisschen schwierig war. Ich möchte mich bedanken, wirklich von ganzem, ganzem Herzen, dass sie alle in dieser sehr schwierigen Zeit trotzdem bei der Stange geblieben sind. Ich weiß von so vielen Vereinen, dass sie, obwohl die ganzen Veranstaltungen ausgefallen sind, und die letzte Session war ja so seltsam wie kaum zuvor, ich erinnere an das fast Speed-Dating im Jan Wellem Saal, wo Dr. Keller den OB-Orden im Sekundentakt weitergegeben hat. Also das war alles sehr speziell. Sie haben versucht, trotzdem die Fahne des Brauchtums, des Karnevals hochzuhalten. Und das ist richtig klasse, mit vielen alternativen Formaten. Und dafür sage ich danke und jetzt mal ganz schnell ins Trockene. Ich freue mich, dass wir uns bald wieder echt und in Farbe sehen und uns bützen können“.

 



Dankeschön Helma. Ein Applaus für unsere Helma Wassenhofen.

 Als nächstes bitte ich, und das ist ganz stilecht die Venetiensprecherin, die Präsidentin Yvonne Stegel. Yvonne komm doch mal bitte zu mir nach vorne, frisch gewählt, voller Tatendrang, sofort bereit, mit zu machen und natürlich auch bereit, hier für uns im Regen zu sprechen.

Rede Yvonne Stegel

„Vielen Dank lieber Josef. Ich möchte mich natürlich auch deiner Begrüßung erst mal anschließen und begrüße euch heute alle ganz herzlich und freue mich, dass wir hier heute sein können und die wunderbaren Plaketten einweihen können. Und, als ich die Einladung von dir bekommen habe, habe ich mich gefragt, wie kommt man zu so einer Plakette? Wie ist der Weg dahin, und so ist das ja bei jeder Venetia ein bisschen unterschiedlich, wie der Anfang ist: die eine Venetia bewirbt sich beim CC, die andere hat vielleicht schon einen Prinzen und die andere wird vielleicht angesprochen und gefragt. So war es bei mir auch.

Bei mir war es so, dass mein Papa mich anrief und mich um ein persönliches Gespräch bat. Ich war ein bisschen irritiert weil, so ein Gespräch ist eher selten bei uns, und ich war schon ganz nervös und sagte: mein Gott. Ich habe mich gefühlt so wie ein kleines Kind und dachte: ja, was hast du jetzt verbrochen, dass du nach Hause zitierst wirst? Aus meiner Mutter war auch nichts herauszubekommen. Also fuhr ich dann hin. Ja. Und dann angekommen, gab es erstmal ein ganz normales Gespräch und ich dachte: ja, also, dafür wird man doch nicht hierher gebeten? Auf einmal stand meine Mutter auf, ging zur Terrassentür und machte diese zu und ich dachte: mein Gott, was kommt jetzt? Und dann stellte mein Vater mir die Frage, unser CC-Präsident, ob ich gerne Venetia werden wollte? Die Antwort kennt ihr ja, sonst würde ich heute hier nicht stehen. Die Antwort war natürlich ja. Und so ging es dann los, das aufregende Jahr. Man hat wirklich viel zu tun, viel zu organisieren, gemeinsam mit dem Prinzen ganz viele Entscheidungen zu treffen, aber die Venetia, die hat sich ja auch noch um die Kleider zu kümmern, sucht sich einen Friseur, jemanden fürs Make-up, damit man immer gut aussieht – und so startet das Jahr. Und dann kam der Tag der Kürung und ich muss sagen, man hat ja wirklich sehr viele tolle Erlebnisse und jede Venetia hat mit Sicherheit ihr ganz besonderes eigenes Erlebnis. Für mich war einer der schönsten Momente der Tag der Kürung, als wir aus unserem Räumchen kamen im Foyer der Stadthalle, die Garden standen aufgestellt dort. Dann ging die Tür vom Saal auf. Und ich kann euch sagen, das Gefühl, das man dann hat, wenn die Tür aufgeht, das ist einfach unbeschreiblich und das war so toll, und dann die Kürung noch durch den eigenen Vater, ich glaube, das hat es bisher nur zweimal gegeben, einmal bei euch (zu Josef gewandt) mit der lieben Barbara, die durch ihren Vater Engelbert gekürt wurde und so ist es dann. Die Venetia hat mit ihrem Prinzen eine wunderbare Session bis Aschermittwoch, dann sagt man: Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Aber so ganz vorbei ist es ja nicht. Die Venetien haben den Venetienclub, wo sie aufgenommen werden, die Prinzen haben ihren Prinzenclub. Dort finden Sie eine neue Heimat. Und jetzt ist es so, sie stehen noch auf diesen wunderbaren Plaketten. Ich finde, eine ganz, ganz tolle Idee und wir vom Venetienclub sind natürlich ganz besonders stolz, dass die liebe Pia, eine Venetia, ein Mädel von uns, an diesem Projekt beteiligt war. Dass sie den Entwurf gemacht hat, dass sie ihre Kreativität ausleben konnte, genauso wie sie es bei uns im Verein tut. Sie kümmert sich immer um ein wunderbares Bühnenbild bei uns, bei unserer Sitzung und ich muss sagen, das ist einfach großartig. Dafür sind wir unserer Pia sehr, sehr dankbar. Vielen Dank meine Liebe. (Applaus) Ja ihr Lieben und jetzt freue ich mich einfach, dass wir dieses wundervolle Objekt hier haben, dass wir die Pritschen haben, dass es langsam auch trockener wird – ich beeil mich auch – dass, ich wünsche mir einfach, dass ganz, ganz viele Leute hier hin kommen werden, dieses wunderbare Projekt, diese Ruhmesmeile sehen werden, den Karneval in ihren Herzen haben, ihn weiter tragen und so dieses Projekt in uns allen weiterleben kann. Ich danke euch, ich wünsche euch allen einen wunderschönen Nachmittag noch mit vielen tollen Gesprächen, dass wir uns bald alle gesund und munter wiedersehen, dass wir hoffentlich einen wunderbaren Karneval feiern werden und wünsche euch einen wunderschönen Nachmittag. Dankeschön“.

(Applaus)

  
Dankeschön, liebe Yvonne. Und es ist natürlich wie immer, wenn unser Entertainer im Düsseldorfer Karneval auf die Bühne gebeten wird, ist der Regen fast vorbei, die Sonne fängt an zu scheinen. Ich möchte hier auf die Bühne bitten, den Präsidenten des Prinzenclubs Jobsy Driessen. Wo bist du? Büttenmarsch bitte für Jobsy Driessen

Rede Jobsy Driessen

„Vielen Dank, lieber Josef. Alle mal unterhaken: I‘m singing in the rain
Jetzt geht’s los.

 

Also, als du mich gebeten hattest, hier ein paar Worte zu sprechen zu dieser Ruhmesmeile, habe ich natürlich sofort ja gesagt, nicht wissend, dass du so lange vorher quasselst. Dakönnen wir meine Viertelstunden-Rede nachher vielleicht nochmal Playback in der Canon laufen lassen.



Lieber Josef, es ist glaube ich auch an der Zeit, einmal die Arbeit zu würdigen – es ist jetzt eine andere Rede als ich vorbereitet habe natürlich – einmal zu würdigen, was der Förderverein Düsseldorfer Karneval hier tut. Er schlummert ja so ein bisschen, ich sag mal, er schlummert so ein bisschen PR-mäßig im Schatten des Comitees Düsseldorfer Karnevals und das soll ja auch so sein, denn das CC erfährt die entsprechende Unterstützung durch den Förderverein. Und ich glaube, da muss man auch noch mal ein bisschen in die Historie hinein gehen, denn ihr feiert in diesem Jahr 2 x 11 Jahre – ein närrisches Jubiläum – das hat gar keiner gemerkt, aber ihr seid schon 2 mal 11 Jahre alt. Und das Ganze hat seinen Ursprung, ja, wie so vieles, ähnlich auch beim Prinzenclub, der ist auch gegründet worden beim Skatspielen, beim Skatspielen mit den Herren Rieck, Bungert, Pagalies und der Jochen Klüssendorff. Also ohne Moos geht im Karneval überhaupt nichts. Und das war eigentlich die Initialzündung für die Gründung des Fördervereins, denn es geht genau um dieses Haus (und Jobsy zeigt auf das Haus des Karnevals) Das war dann ausgeguckt als das Haus des Karnevals, und diese schöne Immobilie gehörte der Landeshauptstadt Düsseldorf, die natürlich auch meistens klamm ist, und von daher ging es nicht um einen Kauf, sondern um einen Erbpachtvertrag. Und, das hat sich das CC auf geschultert und dann, nachdem man da mal reingeguckt hat, gesehen, da ist ja Einiges zu tun.
 

Und für die ersten Renovierungskosten waren 880.000 Euro veranschlagt. Und von daher gesehen, war es natürlich wichtig, dass jemand diese Sammelaktion in die Hand nahm, und hier sollten wir uns alle noch mal herzlichst bedanken bei Hille Erwin. Liebe Hille, du bist unermüdlich unterwegs gewesen, um hier Geld einzusammeln und hast dem CC hier sehr schnell 380.000 Euro aufs Konto überwiesen, sonst wäre dieser Bau nie fertig geworden.

 

Wesentlicher, und jetzt muss ich mal auf den Prinzenclub kommen, sind natürlich auch in diesen Jahren die aktiven Prinzen gewesen, die sich zur Aufgaben gemacht haben, „wir sammeln in der Session für das Haus des Karnevals“. Unter anderen hier mein Vizepräsident Rüdiger Dohmann war mit der erste, der hier gesammelt hat, und hier hat er freundlicher weise schon mal einen Scheck über 28.000 Euro eingereicht. (Applaus) Guter Mann, lieber Rüdiger.
Wir sind vom Prinzenclub dann eingeladen worden vom Komitee oder von der Traditionsgemeinschaft nach Köln zu kommen, und man hat uns da in Köln erstmalig das Kölner Karnevalsmuseum gezeigt. Da waren wir natürlich alle platt. Sowas haben wir in Düsseldorf nicht. Da war auch ein bisschen Neid dabei. Und als dann hier unser Prachtbau fertig war, haben wir die Traditionsgemeinschaft aus Köln hier in unser Schmuckkästchen eingeladen und sie waren schon ganz begeistert, vor allen Dingen von der Lage, die viel, viel besser ist als beim Karnevalsmuseum in Köln, nämlich hier, direkt gegenüber des Rathauses und in unmittelbarer, fußläufiger Nähe zu den Brauereien. Also sind wir ganz stolz darauf, dieses Karnevalsmuseum, diese Haus des Karnevals zu haben.

Der Förderverein hätte eigentlich hier schon sagen können, das war es jetzt, Geld habt ihr genug bekommen, aber sie haben kräftig weiter gemacht. Die nächste Aktion, wo man dem CC unter die Arme gegriffen hat, war die Renovierung und die Instandsetzung der Wagenbauhalle, sonst wären wir mit unseren Rosenmontagswagen im Regen gestanden, wie heute hier. Diese Aktivität hat auch wiederum viel Geld in die Kassen des CCs gespült und weitere Aktionen folgten.

Hille hat dann den Vorsitz übergeben an ihre Tochter Angela. Angela, du bist ja eben schon gelobt worden als Spiritus Rektor dieser Aktivität hier – walk of fame – hätte ich mir eigentlich unten gedacht, jetzt haben wir es an der Wand kleben. Das ist ja schon fast, wenn es überdacht wird, die Hall of fame. Das war deine Grundidee und du hast auch viele Aktivitäten unter anderen auch die Klassikkonzerte mit den Weißfräcken und die Ausstellung im Rathaus mit den Skizzen der Rosenmontagszugwagen aus den 50er Jahren in in Verbindung mit dem Stadtmuseum initiiert.

Als Josef das übernommen hat gingen die Aktivitäten weiter mit einer sehr bemerkenswerten, nämlich dem Liederbuch für die Stadt, damit hier unsere schönen, guten Karnevalslieder nicht in Vergessenheit geraten und aus diesem Liederbuch, ich glaube auf Anregung der Hoppedizwache, haben wir dann noch ein großes Singen in der Tonhalle veranstaltet. Die Aktivitäten gehen weiter, ich denk jetzt mal an den bunten Mottoschal, an die Ordensauswahl.

All das sind Dinge, die möglicherweise in der Bevölkerung gar nicht so verankert sind. Es sind Aktivitäten, die nicht vom CC, sondern vom Förderverein sind. Und darum ist das heute glaube ich, eine gute Gelegenheit, dir und deinem Vorstand ein herzliches Dankeschön zu sagen. (Applaus)




Und im Anschluss daran ging es dann ins „En de Canon“, wo uns die Werstener Music Company noch in musikalische Karnevalsstimmung brachte.


Doch die Werstener hatten noch einen dicken Scheck für den Förderverein mitgebracht. Auf einem Konzert vor mittlerweile fast zwei Jahren hatten sie auch für den Förderverein gesammelt. Und diese stolze Summe in Höhe von 1.111 Euro wurde vom Geschäftsführer Thomas Hausmann an den Vorsitzenden Josef Hinkel übergeben.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

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